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Tierarztpraxis Bredow

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Aktuelle Themen

 

Neuer Impfstoff-Leptospirose

Zeckenprophylaxe  im Frühjahr (1)

Zeckenprophylaxe  im Frühjahr (2)

Kaninchenverluste vermeiden durch rechtzeitige Impfung

Durchfall und Erbrechen beim Hund – Was Sie selber tun können

Kastration - Der richtige Zeitpunkt bei Hunden

Kastration - Der richtige Zeitpunkt bei Katzen

Wenn ein Tier geht…

Tollwutverordnung

Gefahren durch Zecken bei Hund und Katze


 

Neuer erweiterter Leptospirose-Impfstoff!


Was ist Leptospirose?

Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche) ist eine weltweit verbreitete, durch Bakterien hervorgerufene Erkrankung, die vom Hund auf den Menschen und umgekehrt übertragbar ist.


Wie kann sich mein Hund mit Leptospirose anstecken?

Leptospiren werden von infizierten Tieren, meist Ratten, Mäuse sowie andere Nagetiere, über den Urin dieser Tiere ausgeschieden. Über den Urin wird die Umwelt mit dem Erreger verseucht. Hunde können sich durch den Kontakt mit dem infektiösen Urin und der kontaminierten Umwelt (häufig: Gewässer, Pfützen, Erde, Schlaf-stellen, Wasser, Futter usw.) anstecken.

Durch kleine Haut- oder Schleimhautverletzungen dringen die Leptospiren in den Körper der Hunde ein. Als derzeitiger Hauptübertragungsweg gilt die orale Aufnahme von mit Nagerharn verschmutztem Wasser (Pfützen und stehende Gewässer während der Sommermonate).

Ein besonders hohes Risiko tragen Jagdhunde. Aber auch Hunde in Reitställen und auf dem Land, „Wasserratten“ wie. z. B. Retriever und alle Hunde, die auf Wiesen und Feldern sowie im Wald spazieren gehen sind gefährdet.


Welche Krankheitserscheinungen sind typisch und wann können sie auftreten?

Ungefähr eine Woche nach der Infektion treten die ersten Symptome auf. Meist sind diese jedoch unspezifisch und die Diagnose „Leptospirose“ wird häufig erst gestellt, wenn bereits schwere Symptome und damit verbundene Organschäden aufgetreten sind.

Symptome:

- Fressunlust, Erbrechen und Fieber

- Später unterschiedliche Symptome wie z.B. Apathie, Gelbsucht, Muskelzittern, blutiger Durchfall, häufiger Harnabsetzen, Husten (event. mit Blutauswurf) und   Atemnot

- Bei ungeimpften Tieren kann eine Infektion tödlich verlaufen!


Wie Schütze ich mein Hund vor Leptospirose?

Regelmäßiges Impfen gegen die Leptospirose steht an erster Stelle. Im Sommer sollte man zudem darauf achten, dass der Hund kein Wasser aus stehenden Gewässern oder Pfützen aufnimmt.


Warum gibt es einen neuen Impfstoff?

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass sich zwei neue Erregerstämme ausbreiten. Bisher waren nur 2 Erregerstämme bekannt, gegen die zuvor auch immer geimpft worden ist. Aus diesem Grund wurde ein neuer Leptospirose-Impfstoff entwickelt, der auch gegen die zwei neuen Erregerstämme wirkt.

Um Ihren Hund den bestmöglichen Schutz zu geben, sollten Sie Ihren Hund 2-mal im Abstand von 4 Wochen mit dem neuen Impfstoff impfen lassen (Grundimmunisierung). Danach erfolgt die Auffrischung jährlich zur normalen Jahresimpfung.


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Zeckenprophylaxe im Frühjahr (1)

Zeckensaison ist bei uns von März bis Oktober mit 2 Höhepunkten im Frühjahr und im Herbst. In Deutschland treten 3 Zeckenarten auf – der Gemeine Holzbock, die Braune Hundezecke und neuerdings auch die Auwaldzecke. Die Zecken entwickeln sich nach dem Schlupf aus dem Ei über ein Larven - und Nymphenstadium zum erwachsenen Parasiten. Jedes Stadium benötigt zur Weiterentwicklung eine Blutmahlzeit. Zeckenlarven und Nymphen holen sich diese bevorzugt bei Wald – u. Wühlmäusen. Vor der Eiablage des erwachsenen Zeckenweibchens ist wieder eine Blutmahlzeit notwendig – hier aber meist von größeren Säugetieren wie z.B. Hund, Katze oder Mensch. Jedes Blutsaugen dauert 4-7 Tage. Danach fällt der Parasit ab und entwickelt sich auf dem Erdboden weiter. Für die weitere Entwicklung lieben sie Feuchtigkeit und Wärme. Überwintert wird z.B. in der Laubschicht des Waldbodens.

Zecken sind potentielle Überträger der Krankheiten Borreliose, Anaplasmose, Babesiose, Ehrlichiose und FSME. Die größte Bedeutung hat die Borreliose, welche durch ca. 30% aller Zecken übertragen wird. Sie äußert sich beim Hund durch Fieber, Gelenksentzündung und Mattigkeit. Eine Behandlung ist langwierig und kostspielig. Man kann jedoch seinen Hund durch eine jährliche Impfung davor schützen.

Anaplasmose und FSME treten beim Hund relativ selten auf. Babesiose ist eine neue Krankheit in unserer Gegend, auf die ich in einem späteren Artikel näher eingehen möchte.

Es ist sehr wichtig Hunde und Katzen vorbeugend mit Arzneimitteln zu behandeln, die eine abtötende und/oder eine abschreckende Wirkung gegen Zecken haben. Diese gibt es z.B. als Spot on Präparat zum auftragen auf die Haut oder auch als Halsband. Wenn Zecken Hunde und Katzen meiden, können sie auch nicht als trojanisches Pferd die Parasiten in die eigene Wohnung oder das Haus schleppen und den Menschen damit gefährden.


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Zeckenprophylaxe im Frühjahr (2)

Der Spaziergang durch Wälder und Wiesen kann für den Hund zu einem gefährlichen Abenteuer werden. Das gilt besonders dann, wenn er von der neuen Zeckenart, der Auwaldzecke, gestochen wird.

Diese Zecke ist der Überträger der für den Hund gefährlichen Hundemalaria die Tierärzte auch als Babesiose bezeichnen. Die Hundemalaria ist in ihren Symptomen der menschlichen Malaria sehr ähnlich. In beiden Fällen ist der Erreger ein Blutparasit, der die roten Blutkörperchen zerstört. Unbehandelt oder zu spät behandelt kann der Hund innerhalb weniger Tage an Gelbsucht und Blutarmut sterben. Deshalb ist eine schnelle Diagnose durch den Tierarzt wichtig.

Die Hundemalaria trat bisher bei uns nur als sogenannte Reisekrankheit auf, die aus den Mittelmeerländern eingeschleppt wurde. Heute wird sie in vielen Teilen Deutschlands, auch in Brandenburg, von Februar bis November von der eingewanderten Auwaldzecke übertragen. Ihre Ausbreitung erfolgt sehr rasch. Eine infizierte Auwaldzecke legt bis zu 3 000 Eier – alle sich daraus entwickelnden Zecken sind ebenfalls infiziert.

Hundehalter sollten ihre Tiere nach Möglichkeit vom Anfang des Frühjahres bis zum Ende des Herbstes schützen. Tierärzte empfehlen dafür das Auftragen von Spot on Produkten mit Zweifachwirkung. Diese verfügen sowohl über eine starke abschreckende Wirkung (Repellenteffekt), als auch über eine abtötende Wirkung. Durch diese Maßnahmen schützt der Hundehalter auch sich selbst und seine Familie vor den Parasiten. Der Mensch kann zwar nicht an Hundemalaria erkranken jedoch an den ebenfalls von Zecken übertragenen Krankheiten FSME und Borreliose.


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Kaninchenverluste vermeiden durch rechtzeitige Impfung

Das Frühjahr naht, die ersten Jungtiere sind schon geboren. Um Alt- und Jungtiere gesund und ohne Verluste bis in den Herbst zu bringen ist es ratsam im Frühjahr vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen im April beginnt der Insektenflug, und die Gefahr einer Ansteckung mit Myxomatose oder Kaninchenseuche steigt.


Myxomatose

Myxomatose wird durch ein Pockenvirus hervorgerufen und führt je nach Aggressivität des Virus zu 20 - 100% Todesfällen. Die Übertragung erfolgt über blutsaugende Insekten, von Tier zu Tier. Als Reservoir für das Virus dienen Wildkaninchen und mit dem Virus infizierte Mückenlarven. Es können alle, egal ob Stall- oder Wohnungskaninchen betroffen sein. Erkrankte Kaninchen erkennt man an der verdickten, geschwollen Haut an Kopf, Augen und im Genitalbereich. Sie sollten sofort von gesunden Tieren getrennt werden. Die Überlebenschancen sind gering, eine gezielte Behandlung ist nicht möglich und überlebende Tiere bleiben oft Kümmerer, weshalb eine Euthanasie kranker Tiere vorzuziehen ist. Neben Maßnahmen gegen Insekten, wie das Anbringen von engmaschiger Gaze vor den Stallungen und Einsatz von Insektiziden, bleibt die Impfung die wichtigste vorbeugende Maßnahme. Die Jungtiere können ab einem Alter von 6 Wochen geimpft werden. Bei niedrigen Infektionsdruck reicht eine einmalige Impfung aus, welche ca. 6 Monate lang schützt. Bei hohen Infektionsdruck sollte die Erstimpfung nach 4 Wochen wiederholt werden und ggf. im zeitigen Herbst noch einmal durchgeführt werden.


RHD (Rabbit Hemorrhagic Disease)

Landläufig als Kaninchenseuche oder Chinaseuche bekannt, wird diese Krankheit durch ein Calicivirus hervorgerufen. Der Erreger wird wie bei der Myxomatose durch stechende Insekten, von Tier zu Tier aber auch durch verseuchtes Grünfutter übertragen. Deshalb kann die Erkrankung im Gegensatz zur Myxomatose ganzjährig auftreten. Typisch für die RHD sind plötzliche Todesfälle ohne vorher erkennbare Anzeichen. Neben dieser perakuten Form, gibt es noch die akute Form, bei der der Tod etwas langsamer, nach 2-3 Tagen eintritt und Krankheitsanzeichen, wie Apathie, Futterverweigerung, Atemnot, blutiger Nasenausfluss und blutiger Urinabsatz beobachtet werden können. In nicht geimpften Beständen sterben häufig alle älteren Tiere. Jungtiere bis zu einem Alter von 6 Wochen erkranken selten.

Eine Behandlung ist nicht möglich. Die Impfung schützt sehr effizient und muss jährlich wiederholt werden. Die Jungtiere können ab einem Alter von 6 Wochen geimpft werden.


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Durchfall und Erbrechen beim Hund – Was Sie selber tun können

Plötzlich auftretender Durchfall oder Erbrechen oder auch eine Kombination aus beiden kommt bei Hunden öfter vor und kann viele verschiedene Ursachen haben. Häufig sind die Fütterung (Futterumstellung, Unrat fressen),Stress oder milde bakterielle/ virale Infektionen die Ursache und die Sache ist durch einfache Maßnahmen nach 1-2 Tagen ausgestanden. Vorausgesetzt das Allgemeinbefinden Ihres Hundes ist ungestört, können sie bei Durchfall und Erbrechen folgendes selbst tun:

●  Geben Sie Ihrem Hund zunächst einen Tag lang nichts zu fressen → das stellt den Magen-Darm-Trakt ruhig

●  Bieten Sie ausreichend Flüssigkeit an, um den Kreislauf stabil zu halten à bei Durchfall und Erbrechen verliert das Tier vermehrt Flüssigkeit und Elektrolyte

● Geeignet sind frisches Wasser und verdünnter Tee (z.B. Kamille), zum Ausgleich des Elektrolytverlustes kann man auf 1 Liter einen gestrichenen Teelöffel Salz    und 4 Teelöffel Traubenzucker oder Honig geben

● Bieten Sie die Flüssigkeit häufig (z.B. halbstündlich) an und lassen Sie Ihr Tier jeweils nur wenige Schlucke nehmen, auch wenn es sehr durstig ist à gerade bei    Erbrechen führt die schnelle Aufnahme von viel Wasser dazu, dass der gereizte Magen es nicht drin behält

● Nach dem Fastentag beginnen Sie den Hund mit leicht verdaulicher Schonkost anzufüttern. Geeignet ist gekochter Reis, den man mit magerem, gekochten Fleisch    oder Hüttenkäse/Magerquark vermischt. Roher geriebener Apfel oder gekochte Möhre kann ebenfalls dazugegeben werden. Auch hier gilt: viele, kleine Portionen    über den Tag verteilt füttern, statt alles auf einmal.

Sobald sich der Kotabsatz wieder normalisiert, kann man beginnen, das normale Futter unter die Schonkost zu mengen und so schrittweise zur gewohnten Fütterung zurückzukehren. Kommt es trotz dieser Maßnahmen zu keiner Besserung; sind Brechen und Durchfall und damit der Flüssigkeitsverlust sehr stark; liegen Blutbeimengungen im Stuhl oder Erbrochenen vor oder wirkt das Tier geschwächt, dann sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Günstig bei Durchfall ist es immer eine Stuhlprobe in einem kleinen Gefäß oder Plastiktütchen mitzubringen, damit, wenn nötig parasitologische, virologische oder bakteriologische Untersuchungen eingeleitet werden können.


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 Kastration - Der richtige Zeitpunkt – Hunde

„Eine Hündin sollte einmal im Leben jungen“, „Eine Hündin sollte erst einmal läufig werden, bevor man sie kastriert“ – Solche und ähnliche Meinungen halten sich hartnäckig unter Hundeliebhabern, sind aber mittlerweile veraltet und medizinisch sogar falsch. Hat man einen weiblichen Welpen und möchte keine Nachkommen, dann empfiehlt sich eine frühe Kastration, noch vor der ersten Läufigkeit. Hunde werden je nach Rasse zwischen 7 und 10 Monaten geschlechtsreif, das heißt also, eine Hündin sollte mit 6 Monaten kastriert werden. Gründe einer so zeitigen Kastration sind vor allem ein um 90% niedrigeres Risiko im Alter an Tumoren des Gesäuges zu erkranken. Kastriert man nach der 1. Läufigkeit hat man immer noch ein um 60% niedrigeres Risiko, danach hat der Kastrationszeitpunkt keinen Einfluss mehr auf das Erkrankungsrisiko. Die Psyche der Hündin wird nicht negativ durch eine Frühkastration beeinflusst. Die Tiere bleiben lediglich verspielter und jugendlicher, weshalb man Hündinnen, die als Blindenführhunde ausgebildet werden, nicht so früh kastrieren sollte. Mögliche Probleme wie Gewichtszunahme und Inkontinenz treten bei Frühkastrierten Hündinnen ebenfalls vergleichsweise weniger auf, als bei später kastrierten Tieren. Eine Hündin wird durchschnittlich 2 Mal im Jahr läufig und diese Läufigkeit dauert etwa 2 -3 Wochen. Probleme, wie ungewollter Nachwuchs, Scheinträchtigkeit und Gebärmutterentzündung lassen sich ebenfalls durch eine Kastration umgehen.

Rüden werden meist kastriert, wenn sie aufgrund des starken Geschlechtstriebes sehr ungestüm und dominant sind oder auch ausbüchsen, weil sie läufige Hündinnen im näheren Umkreis wittern. Aggressives Verhalten gegenüber anderen Rüden, Menschen und notorisches Streunen lassen sich durch eine Kastration nicht sicher beeinflussen. Hier sollte man die Hilfe einer Hundeschule in Anspruch nehmen. Auch für Rüden empfiehlt sich eine frühe Kastration mit 6 Monaten, da der fehlende Geschlechtstrieb den Umgang und die Erziehung des Hundes vereinfacht.


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Kastration - Der richtige Zeitpunkt – Katzen

Manch einer, der in diesem Frühjahr/Sommer ein kleines Kätzchen bei sich aufgenommen hat, stellt sich vielleicht jetzt die Frage, wann denn der richtige Zeitpunkt für die Kastration ist. Gründe, die für so einen Eingriff sprechen gibt es sowohl bei reinen Wohnungstieren, als auch bei Freigängern. Bei freilaufenden Katzen dient die Kastration vor allem der Verhinderung einer unkontrollierten Vermehrung. Weibliche Katzen können bis zu drei Mal im Jahr jungen. Kastrierte Kater sind häuslicher und tragen weniger Verletzungen davon. Bei reinen Wohnungstieren ist eine Kastration bei Katern aus hygienischen Gründen anzuraten. Geschlechtsreife Kater markieren ihr Revier mit penetrant riechendem Urin. Kätzinnen werden regelmäßig rollig und verhalten sich dabei zum Teil so unruhig, dass dies sehr störend werden kann. Kätzinnen und Kater werden zwischen 7 und 9 Monaten geschlechtsreif. Eine Kastration empfiehlt sich deshalb in dieser Zeit. Katzen, die in diesem Frühjahr/Sommer geboren sind, sollte man zwischen Dezember und Februar kastrieren lassen. Der Eingriff wird in der Regel gut vertragen und kann manchen Ärger ersparen.

 

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Wenn ein Tier geht…


Liebe Tierbesitzer, Liebe Tierfreunde,

Der Tod eines geliebten und umsorgten Tieres ist immer ein schmerzlicher Verlust. Oft hat man eine lange gemeinsame Zeit miteinander verbracht und das Haustier wurde zu einem festen Bestandteil innerhalb einer Lebensgemeinschaft. Irgendwann aber gelangen wir an den Moment, wo sich unser Tier von dieser Welt verabschiedet.

Manchmal kommt dieser Moment ganz plötzlich z. B. durch einen Unfall oder in anderen Fällen zieht sich die Entscheidung über Monate hin. Ein schwieriger Entschluss steht an und es fällt schwer sich richtig zu verhalten, da man von seinen Gefühlen überschüttet wird und man zu keinem klaren Entschluss fähig ist. Daher macht es Sinn, sich diesem traurigen Thema zu widmen, bevor es soweit ist.

Aber welcher Weg ist nun der richtige sich von seinem treuen Freund würdevoll zu verabschieden?  Es muss geklärt werden, was mit dem verstorbenen Tier passieren soll. Hierfür möchten wir Ihnen gerne einen kleinen Überblick verschaffen.


1.)  Man beerdigt sein Tier zu Hause. Voraussetzung ist, dass die Beerdigung auf dem eigenen Grundstück stattfindet oder die Erlaubnis des Eigentümers eines Grundstückes vorliegt. Das Areal muss außerhalb von Wasserschutzgebieten liegen. Die Grabstätte darf sich nicht direkt an öffentlichen Geländen und Wegen befinden. Der Tierkörper muss mindestens 50-80 cm unter der Erdoberfläche eingegraben werden.

2.)  Der Tierarzt nimmt das Tier an sich und sorgt für den Transport zur Tierkörperbeseitigungsanlage.

3.)  Der Tierkörper wird zu einem Tierkrematorium oder einem Tierfriedhof gebracht bzw. es bestünde auch die Möglichkeit, dass das Tier direkt abgeholt wird.


Leistungen von Tierbestattern können sein:

·                 Sterbevorsorge für Ihr Haustier

·                 24 h telefonischer Erreichbarkeit im Sterbefall

·                 Der Tierkörper kann abgeholt werden oder von Ihnen selbst gebracht werden

·                 dort können sie sich meist vor der Einäscherung nochmals von Ihrem Tier verabschieden

·                 Sie hätten die Wahl zwischen Einzel-, Gemeinschaftseinäscherung oder Erdbestattung

·                 Sowie eine große Auswahl an Urnen verschiedener Materialen und Formen

·                 Mitnahme der Urne nach Hause, Verstreuung der Asche auf einer Blumenwiese oder Bestattung des Tieres in einer Urne, Sarg   oder Folie auf dem Tierfriedhof mit Grabstein

·                 Kurzer Abschied (Aufbahrung im Krematorium)

·                 Eventuell anschließende Trauerfeier für Tierbesitzer

·                 Grabpflege

·                 Die Kosten variieren nach Art der Einäscherung oder Bestattung, nach Größe und Gewicht des Tieres und nach Art der Urne oder des Sarges usw.


Bei Interesse zur Tierbestattung bzw. –einäscherung, sowie bei weiteren Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Wenden Sie sich an unser Praxis-Team. Wir helfen und beraten Sie gern.


Folgende Unternehmen stehen zu Ihrer Verfügung
























































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Tollwutverordnung


Im Dezember 2005 wurde die nationale Tollwutverordnung dem EU-Recht angepasst. Folgende wichtige Veränderungen sind damit eingetreten:

-           bei der Erstimpfung von Welpen im Alter von mindestens drei Monaten ist die Impfung ab 21 Tage nach der Grundimmunisierung gültig,

-           die Zeit der Gültigkeit der Impfung entspricht dem Zeitraum den der Hersteller für eine Wiederholungsimpfung angibt.

             Inzwischen gibt es auch Tollwutimpfstoffe auf dem deutschen Markt mit einer Wirksamkeit bis zu drei Jahren.

Für den Reiseverkehr ist folgendes zu beachten:

-           Im EU- Heimtierpass, welcher für den internationalen Reiseverkehr vorgeschrieben ist, wird die Wirksamkeit in dem Feld „gültig bis“ lt. Herstellerangaben             dokumentiert.

-           Bei Reisen in Drittländer (nicht EU-Länder, z.B. Schweiz, Türkei) sollten zur Vermeidung von Schwierigkeiten die nationalen Bestimmungen beachtet werden.

         Des weiteren ist zu beachten, dass sich lediglich das Wiederholungsintervall der Tollwutimpfung verlängert. Die der anderen Komponenten der jährlichen            Wiederholungsimpfung bleiben bestehen.


Tollwut bleibt eine schwere und tödlich verlaufende Infektionskrankheit. Auch Deutschland ist nicht tollwutfrei, siehe Hessen, Rheinland-Pfalz und Berlin. Die Vorbeuge durch Impfung sollte weiterhin gewissenhaft betrieben werden.


Gerne beraten wir Sie bei der Erstellung von individuellen Impfplänen für Ihr Tier.


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Gefahren durch Zecken bei Hund und Katze


Zecken sind blutsaugende Parasiten, die eine Reihe von gefährlichen Krankheiten übertragen können.

Nach aktuellen Beobachtungen und Erkenntnissen breiten sich in Deutschland neben den heimischen Arten immer mehr Zeckenspezies aus, die sonst nur in wärmeren, südlichen Ländern verbreitet sind. Dies ist die Ursache dafür, dass auch in Deutschland Hunde und Katzen zunehmend an Erregern erkranken, die früher nur nach Reisen mit den Tieren in südliche Länder beobachtet wurden.

Im Folgenden wird kurz über die einzelnen Parasitenarten und die von Ihnen übertragenen Krankheiten berichtet. Anschließend erhalten Sie Informationen über Möglichkeiten Ihr Tier zu schützen.











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 Krankheiten


Borreliose

Überträger: Holzbock (Ixodes ricinus)

Borrelien sind korkenzieherartig aussehende winzige Bakterien. Man geht davon aus, dass ca. 30% der Holzböcke in Deutschland diese Borrelien in sich tragen. Das ist jede 3. Zecke! Die Krankheit beginnt oft erst Tage bis Wochen, nachdem die Zecke gesaugt hat und kann beim Hund zu Gelenksentzündungen mit wechselseitigen Lahmheiten führen. Im weiteren Verlauf können auch Nervensystem, Herz, Nieren und andere Organe geschädigt werden.

Eine Antibiotikatherapie erkrankter Hunde ist zwar möglich, aber langwierig und nicht immer erfolgreich. Auch nach Heilung kann es nach Jahren zu einem erneuten Krankheitsschub kommen, da die Borrelien nicht vollständig vom Körper entfernt werden und als inaktive Stadien, wieder in aktive Stadien übergehen können.

In Deutschland ist für Hunde ein Impfstoff gegen diese Krankheit verfügbar. Durch diesen Impfstoff bildet das Immunsystem  des Hundes zwei Sorten Antikörper gegen die Borrelien. Die Borrelien einer infizierten Zecke sitzen in deren Darm. Diese wandern während des Blutsaugens vom Darm der Zecke in die Speicheldrüsen der Zecke und gelangen so in den Blutkreislauf des Hundes. Die eine Sorte Impfantikörper wirkt bereits schon im Darm der Zecke gegen die Borrelien, die zweite Sorte Antikörper wirkt gegen Borrelien, die in den Kreislauf des Tieres gelangen. Der Impfstoff ist gut verträglich und die Impfung zusätzlich zur Zeckenbekämpfung am Tier ist zu empfehlen.


 FSME (Frühsommermeningoenzephalitis)

Überträger: Holzbock (Ixodes ricinus)

Diese Erkrankung wird durch Viren verursacht und tritt beim Menschen als Hirnhautentzündung auf. Hunde erkranken nur sehr selten daran.


Hunde-Anaplasmose

Überträger: Holzbock (Ixodes ricinus)

Bei dieser bakteriellen Erkrankung werden die weißen Blutkörperchen zerstört. Die Symptome sind Fieber, Gewichtsverlust, Schlappheit, Ödeme in den Gliedmaßen, Blutarmut und zentralnervöse Störungen. Unbehandelt verläuft sie schwer bis tödlich.


Babesiose (Hundemalaria)

Überträger: Auwaldzecke (Dermacentor reticulares), Braune Hundezecke (Riphicephalus sanguineus)

Die Erreger sind sogenannte Protozoen (Einzeller). Sie befallen die roten Blutkörperchen und zerstören diese. Fieber, Schlappheit, Gelbsucht und Blutarmut sind die Folge. Unbehandelt verläuft die Erkrankung in der Regel tödlich.


Ehrlichose

Überträger: Braune Hundezecke (Riphicephalus sanguineus)

Ehrlichien zählen zu den Bakterien und befallen weiße Blutkörperchen. Die Folgen sind unter anderem Fieber, vergrößerte Lymphknoten, Schlappheit und Blutungsneigung. Auch diese Erkrankung führt ohne Therapie meist zum Tode.


Hepatozoonose

Überträger: Braune Hundezecke (Riphicephalus sanguineus)

Dieser Erreger gehört zu den Protozoen (Einzellern). Die Erkrankung ist sehr selten und ihre Übertragung erfolgt nicht durch den Biss einer Zecke, sondern wenn der Hund die infizierte Zecke von seinem Fell abbeißt und frisst. Starke Abmagerung, Fieber und Schmerzen in Muskeln und Knochen sind die Folge. Unbehandelt verläuft sie schwer bis tödlich.


Vorbeugung und Bekämpfung

Da alle hier genannten Krankheiten unbehandelt schwierig bis tödlich verlaufen, sind Vorbeugemaßnahmen sehr wichtig.

Bisher gibt es in Deutschland nur für die  Borreliose eine Schutzimpfung, die sehr sinnvoll ist und zusätzlich zur Bekämpfung des Zeckenbefalles das Risiko einer Erkrankung minimiert.

Alle anderen genannten Erkrankungen können nur durch die Verhinderung eines Zeckenbefalles am Tier  kontrolliert werden. Dafür sind gut wirksame Auftropfpräparate bzw. Halsbänder auf dem Markt, die während der Zeckenzeit vom Frühjahr bis in den Spätherbst kontinuierlich aufgebracht werden sollten. Die Wirkstoffe töten die Zecke zum einen bei Biss schnell ab, bevor Erreger übertragen werden können und haben auch eine abschreckende Wirkung. Die Mittel wirken gegen alle genannten Zeckenarten.

Weiterhin ist es sehr sinnvoll, wenn Sie Ihr Tier täglich kontrollieren und festgesaugte Zecken mit geeignetem Werkzeug (Zeckenzangen/Zeckenhaken) entfernen, da viele Erreger erst nach einigen Stunden von der Zecke in das Wirtstier übergehen. Ein frühzeitiges Entfernen ist deshalb besser, als zu warten, bis die Zecke von alleine abfällt.

Eine festgesaugte Zecke wird kurz über der Haut des Tieres gefasst und mit leichtem Zug entfernt. Der Körper der Zecke darf nicht gequetscht werden und der Zeckenkopf sollte mit entfernt werden, sonst wird er später über eine Entzündungsreaktion vom Körper abgestoßen. Keinesfalls darf eine vorherige Abtötung der Zecke durch Öl, Ether oder anderen Essenzen erfolgen, da die Zecke sonst erst recht im Todeskampf Krankheitserreger in die Bisswunde spritzt.


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Tierbestattung Merz

Krematorium + Bestattung + Abholdienst

Rudolf-Breitscheid-Allee 75

15366 Neuhagen bei Berlin

Tel.:   03342/ 20 24 28

Fax.:  03342/ 15 92 50

Funk: 0173/ 573 96 20


ANUBIS Tierbestattung


Krematorium + Bestattung + Abholdienst

+ Sterbevorsorge

Prenzlauer Promenade 143

13189 Berlin

Tel.: 030/ 47 00 68 35

Fax.:030/ 47 03 20 23

Notfall-Nr.: 0178/ 49 50 262

PORTALEUM

Haustierkrematorium GmbH

Berlin


Krematorium + Bestattung + Abholdienst

+ Vorsorgeprogramm

Am Posseberg 32

Gewerbegebiet Pankow-Nord

13127 Berlin-Pankow

Tel.: 030/ 500 19 007

Fax.: 030/ 500 19 006

24 h Erreichbarkeit


Tierfeuerbestattungen

Falkenhagen GmbH

Krematorium + Bestattung + Abholdienst

Am Hünengrab 14 a

16928 Falkenhagen-Pritzwalk

Tel.: 0173/ 235 88 35

Fax.: 03212/ 150 31 97

24 h Erreichbarkeit


Tierbestattungszentrum

Tierhimmel GmbH

Krematorium + Bestattung + Abholdienst



Ruhlsdorfer Straße 27 a

14513  Teltow

Tel.: 03328- 30 20 00 / 030- 81 82 94 94

Fax.: 03328/ 30 20 04

24 h Notruf-Nr.: 0800/ 844 55 66 (kostenlos)


PHÖNIX Kleintierkrematorium

Spreewald GmbH

Krematorium + Bestattung + Abholdienst


Rubener Straße 5

03096 Werben

Tel.: 035603/ 18 08 91

Bereitschaftstelefon: 0174/992 95 83


Tierbestattung im Rosengarten

„Lausitz“


Krematorium + Bestattung + Abholdienst


Merzdorfer Gartenstraße 11

03042 Cottbus

Tel.: 0355/ 290 520 32

24 h Erreichbarkeit

Zeckenarten


Holzbock

(Ixodes ricinus)

Diese bei uns heimische Zecke ist Überträger der Borreliose, FSME und Hunde-Anaplasmose.

Auwaldzecke

(Dermacentor reticulares)


Diese Zeckenart hat sich in den letzten Jahren zunehmend in Deutschland angesiedelt. In bestimmten Regionen ist sie endemisch. Zunächst waren das Gegenden, zwischen Mainz und Freiburg, das Saarland und Rheinland-Pfalz. Mittlerweile kommt sie auch in Sachsen und Brandenburg vor. Sie überträgt die Babesiose, auch „Hundemalaria“ genannt.

Braune Hundezecke

(Riphicephalus sanguineus)

Diese Zeckenart wurde über Hunde aus dem südlichen Ausland nach Deutschland eingetragen. Sie benötigt > 20°C, um sich längere Zeit halten und vermehren zu können. Deshalb kommt sie vor allem in klimatisierten Wohnungen vor, wo sie auch im Winter in der Lage ist, sich zu vermehren.

Sie überträgt die Ehrlichose, Hepatozoonose und Babesiose.